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Detmolder Energie GmbH

Flächen und Machbarkeit für die Detmolder Energie

Detmolder Energie GmbH

Mit der Detmolder Energie GmbH hat die Stadt Detmold 2024 eine eigene Gesellschaft für erneuerbare Energien gegründet. Wir liefern ihr die Grundlagen für Investitionen: wo Projekte möglich sind, was sie bringen und wie sie ans Netz kommen.

Solarpark auf Grünland: Für Detmold prüfen wir jede Fläche auf Machbarkeit.
Solarpark auf Grünland: Für Detmold prüfen wir jede Fläche auf Machbarkeit.

Eine Stadt investiert selbst

Am 19. September 2024 beschloss der Rat der Stadt Detmold die Gründung der Detmolder Energie GmbH. Sie ist eine Tochter der DetCon GmbH, der Beteiligungsgesellschaft der Stadt. Ihr Zweck laut Ratsvorlage: Kapital, Flächen und andere Beiträge von Detmolderinnen und Detmoldern zu mobilisieren, in erneuerbare Erzeugung vor Ort zu investieren und die Erträge in Detmold zu halten. Seit März 2025 arbeiten wir im Auftrag der Detmolder Energie. Wir erarbeiten Flächenanalysen und Machbarkeitsstudien und moderieren Gespräche. Ob und in welche Projekte investiert wird, entscheidet die Gesellschaft.

Ergebnis und Stand

  • Eine Flächenkulisse für das ganze Stadtgebiet mit konkreten Projektvorschlägen für Solarparks liegt vor.
  • Gespräche mit den Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern der Ortsteile mit dem größten Potenzial sind geführt.
  • Machbarkeitsprüfungen für Solarparks, mögliche Windgebiete, Solarstrom auf einem Parkhaus und Batteriespeicher auf städtischen Liegenschaften sind erarbeitet oder laufen.

Noch offen: Aus unseren Vorschlägen ist bislang kein Vorhaben öffentlich beschlossen. Die Prüfungen laufen.

Von der Fläche zum Projekt

Mit Geodaten haben wir das Stadtgebiet systematisch untersucht. Berücksichtigt haben wir die Bodengüte, Naturschutz, Planungsrecht und die Engpässe im Stromnetz. Daraus entstand eine Flächenkulisse für Solarparks, die zugleich die Artenvielfalt fördern. Für jeden Projektvorschlag haben wir geprüft, wie er sich finanzieren lässt: über die feste Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), über Direktlieferung an Betriebe oder in Kombination mit Batteriespeichern.

Ortsbürgermeister zuerst

Akzeptanz beginnt vor dem ersten Plan. Deshalb haben wir früh mit den Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern gesprochen. Ein Ausgangspunkt waren Flächen, die Eigentümerinnen und Eigentümer über das Klima- und Aktionsportal der Stadt angeboten haben.

Sonne, Wind, Speicher: Projekt für Projekt

  • Photovoltaik: Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit kleinerer Anlagen und größerer Vorhaben mit Anschluss an das Hochspannungsnetz.
  • Wind: technische Bewertung möglicher Windgebiete mit groben Anlagenplänen und Beteiligungsoptionen für die Stadt.
  • Parkhaus: Solarstrom mit Ladesäulen und Batteriespeicher, inklusive Betreiber- und Vermarktungsmodell.
  • Batteriespeicher: städtische Liegenschaften, bewertet nach Netzanschluss, Nähe zu Umspannwerken, Planungsrecht und Wirtschaftlichkeit.

Strom für die Industrie und ein Netz, das mitwächst

Erneuerbarer Strom nützt am meisten, wo er gebraucht wird. Wir prüfen daher auch, wo Anlagen Betriebe per eigener Leitung direkt versorgen können, wie bei der Lippischen Eisenindustrie. Damit neue Anlagen und Speicher ans Netz kommen, moderieren wir im Auftrag der Detmolder Energie Gespräche zwischen Stadt und Stadtwerken über Netzkapazitäten und Speicherstandorte. Wir bereiten sie vor und dokumentieren die Ergebnisse.

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Quellen und mehr dazu

Kategorie

Stadtwerk & Energiewirtschaft

Fields of action

Geo-Analyse • Machbarkeitsstudien • Photovoltaik • Wind • Batteriespeicher • Direktstrom

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