

Die Evangelisch-reformierte Kirche will bis Mitte 2027 klären, wie kirchliche Flächen stärker zum Klimaschutz beitragen können. Dafür muss man zuerst wissen, wo die Flächen liegen. Diese Grundlage haben wir für das Landeskirchenamt in Leer geschaffen.

Die Evangelisch-reformierte Kirche mit Sitz in Leer hat zahlreiche Kirchengemeinden, vor allem im westlichen Niedersachsen. Auf ihrer Frühjahrssynode im Mai 2026 kündigte sie an, bis Mitte 2027 Konzepte zu entwickeln, wie kirchliche Flächen stärker zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt beitragen können. Die Grundstücke der Kirchengemeinden lagen bis dahin als Listen in Excel vor, eine Datei pro Gemeinde.
Unsere Rolle: Im Auftrag des Landeskirchenamts haben wir die Listen in digitale Karten übertragen und die Flächen auf ihre Eignung für Solar und Speicher geprüft. Was daraus wird, entscheidet die Landeskirche.
Noch offen: welche Flächen zu Projekten werden. Die Landeskirche will ihre Konzepte bis Mitte 2027 vorlegen.
Wir haben die Listen geprüft und jedes Flurstück, also jedes im Kataster eingetragene Grundstück, auf der Karte verortet. Alle Gemeinden sind in einem Datensatz zusammengeführt. Flurstücke, die sich nicht eindeutig zuordnen ließen, haben wir in einer eigenen Liste mitgeliefert, damit die Landeskirche sie klären kann.
Danach haben wir geprüft, welche Grundstücke sich für Freiflächen-Photovoltaik und welche für Batteriespeicher eignen. Entscheidend waren die Verfügbarkeit der Fläche, die Zufahrt und die Nähe zum Stromnetz. Für geeignete Flächen haben wir dem Landeskirchenamt erste Projektvorschläge vorgelegt.
Das Landeskirchenamt hat alle Daten in gängigen Formaten für digitale Kartensysteme erhalten (GeoPackage und Shapefile). So kann es sie selbst weiter nutzen, unabhängig von uns.
Kirche & Verband
Digitalisierung von Flurstücken • GIS-Flächenanalyse • Freiflächen-PV • Batteriespeicher • Strategieberatung
Sie möchten wissen, wie das in Ihrer Kommune, Ihrer Genossenschaft oder Ihrem Unternehmen aussehen kann? Sprechen Sie uns an.
Gespräch vereinbaren